 In der Vorsorge spielen Sie selbst die wichtigste Rolle. Bei regelmäßiger Selbstuntersuchung, die man beim Frauenarzt erlernen kann, bemerkt man Veränderungen in der Brust rasch. Einmal im Jahr sollte der Frauenarzt aufgesucht werden, um eine professionelle Beurteilung sicherzustellen. Aber nicht jeder Brustkrebs ist tastbar. Deshalb werden bildgebende Verfahren zu Hilfe genommen. Ihr Frauenarzt weiß, wann welche Methode am besten zum Einsatz kommt und wird dafür sorgen, dass Sie an die entsprechenden Fachleute weitergeleitet werden.
Ultraschall ist schmerzlos und wird von vielen Frauenärzten und Radiologen durchgeführt. Mammographien, das heißt Röntgenuntersuchungen der Brust, haben heute nur eine ganz geringe Strahlenbelastung und können uneingeschränkt empfohlen werden. Kernspinmammographien sind für besondere Fragestellungen da und meist nicht erforderlich. Jede Methode hat ihre Stärken und Grenzen, deshalb kombiniert man sie oft miteinander. Wir begrüßen es, dass ab dem 2. Quartal 2007 in Rheinland-Pfalz kostenlose Mammographie-Screenings für Frauen zwischen 50 und 70 Jahren eingeführt werden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.kooperationsgemeinschaft-mammographie.de.
|
| |
|
|